Brasilien kämpft gegen eine Wirtschaftskrise

Die olympischen Spiele haben dem Gastgeberland Brasilien kein Glück gebracht. Der erwartete Wirtschaftsaufschwung blieb aus und die Zukunft sieht eher düster aus. Die Wirtschaftskrise zieht sich schon über die letzten zwei Jahre hin, viele machen die Politik der Präsidentin Dilma Rousseffs verantwortlich. Dabei ist die Ursache nicht nur eine unzureichende Wirtschaftspolitik. Schon seit einigen Jahren macht der Verfall der Rohstoffpreise, besonders des Rohöls, dem Südamerikanischem Land zu schaffen. Der hochverschuldete halbstaatliche Ölkonzern Petrobas trug so viel zu der Wirtschaftskrise bei, dass selbst Olympia dies nicht auffangen kann. Die Hoffnungen liegen jetzt bei der Opposition, die die Regierung so schnell wie möglich absetzen möchte. Dass es dadurch besser wird, streiten viele Wirtschaftsexperten ab. Die Krise wurde nicht von Rousseff und auch nicht von Ihrem Vorgänger Lula ausgelöst, die Krise wurde nur unkontrollierbar durch Führungsdefizit und Inkompetenz. Da der Wettbewerb und die Produktivität in der brasilianischen Form des Staatskapitalismus keine große Rolle spielen, implodiert das marode System jetzt unkontrolliert. Die allgemeinen Korruptionsprobleme helfen dem Land auch nicht, die Wirtschaft wieder anzutreiben.

 

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