Der Handelskrieg zwischen China und den USA

Seit dem letzten Jahr braucht sich eine wahrlich bedrohliche schwarze Wolke am Himmel der Globalisierung zusammen. Sie China und die Vereinigten Staaten von Amerika sich gegenseitig mit Zöllen bestrafen, schlagen die Wirtschaftsexperten Alarm. Und sie haben recht behalten. Das Wirtschaftswachstum weltweit stagniert; einige Länder befürchten sogar, in eine Rezension zu fallen. Neben dem geringeren bis negativen Wirtschaftswachstum hat dies zur Folge, dass Zulieferer aus der Automobilindustriebranche oder der Elektronik und den dazugehörigen Industrien, Rohstoffe und Industriegüter zu einem viel höheren Preis einkaufen müssen. Es drohen sogar Engpässe. Akkus und iPhone 5S Handyhüllen aus China zum Beispiel, die bis dato kostengünstig produziert und gekauft werden konnten, werden immer teurer. Das macht sich dann nach kurzer Zeit auch bei den Konsumenten bemerkbar, die trotz stagnierender Löhne und Verteuerungen von Waren, sich immer weniger leisten können. Dies hat dann zur Folge, dass der Konsum im Binnenmarkt rückläufig wird und so greift der Niedergang auch in Richtung Dienstleistungen. Hier wird deutlich, dass die Globalisierung bereits ein teil der Realität ist und nicht mehr ohne Verluste umkehrbar gemacht werden kann.

Aktien reagieren empfindlich auf Handelskriege

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