Frankfurter Immobilien werden knapper

Viele Engländer haben sich wahrscheinlich keine großen Gedanken über den Brexit gemacht, bevor sie zur Wahlurne schritten. Die Konsequenzen für das Königreich könnten fatal sein; keiner mag sich im Moment ausmalen, welchen Umfang sie in Zukunft noch haben könnten. Die ersten Folgen zeichnen sich aber schon klar ab. London galt in der Europäischen Union als Zentrum der Banken und Finanzen. Mit dem Austritt hat sich das nun schlagartig geändert. Frankfurt scheint sich als neues Finanzzentrum zu etablieren und das hat neben vielen positiven Auswirkungen auch einige negative. Die Miet- und Immobilienpreise steigen wegen dem Brexit nun immens. Für die einen ein großer Nachteil, für andere ein lukratives Geschäft – Wachstum in dieser Branche hat sich die Finanzmetropole Deutschlands schon lange gewünscht. Die steigenden Kosten sind dabei nur ein kleiner Nachteil, denn die großen Banken haben sich schon länger auf den Machtwechsel vorbereitet. In Zukunft wird wohl jedes Bankinstitut Europas in Frankfurt vertreten sein wollen, um möglichst nah am Zentrum der europäischen Finanzmacht agieren zu können.

 

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