Jobdaten beeinflussen die Börse

Schon Anfang des Jahres hat die Federal Bank der Vereinigten Staaten darauf hingewiesen, dass sie Maßnahmen zum Schutz des US-Dollars von den Jobdaten auf dem heimischen Markt abhängig macht. Die Börse reagierte absolut empfindlich auf die Aussage, da die Arbeitslosenzahlen nicht wie gewünscht gefallen sind. Obwohl die aktuellen Konjunkturdaten in den USA positiv ausfallen, verhalten sich die Unternehmen äußerst vorsichtig mit ihrem Personalmanagement. Neue Stellen werden noch nicht vergeben, was auf eine vorsichtige Beurteilung der Unternehmen bezüglich des Aufschwungs hinweist. An der Börse weisen die verhaltenen Jobdaten der USA auf die unsichere politische Lage der USA hin. Besonders der Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump verunsichert im Moment viele Unternehmen und die Investitionen verzögern sich immer mehr. Ob sich die Situation in den nächsten Monaten verbessert, hängt aber nicht nur von den politischen Bedingungen im Land ab. Viele Industriesparten sind von dem Erdölpreis abhängig, der immer noch viel zu gering ist, besonders um große Investitionen in der Erdölindustrie zu finanzieren. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die wirtschaftliche Situation in den USA langfristig entwickelt.

 

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